Über mich

Geboren bin ich 1987 in Duisburg in eine links-politisierte Familie. Meine Eltern waren seinerzeit aktive Mitglieder in der Kirche und nahmen mich häufig mit zu Demonstrationen der Friedensbewegung. Nach diversen Umzügen machte ich 2007 mein Abitur in Goch. Die Nähe zu den Niederlanden nahm ich zum Anlass ein Studium der Chemie an der Radboud Universität in Nimwegen (Nijmegen) aufzunehmen. Während des Masterstudiums hatte ich 2013 die Möglichkeit ein Praktikum an der Humboldt-Universität zu Berlin zu absolvieren. Dieses halbe Jahr motivierte mich nach Berlin zu ziehen. Einerseits, weil Berlin mit drei großen Universitäten glänzende Forschungsmöglichkeiten in der Chemie bietet (neben den vielen Forschungseinrichtungen), andererseits, weil mich das Semester erneut politisierte. Nach dem erfolgreichen Abschluss meines Masters in den Niederlanden, setzte ich diesen Plan in die Tat um. So begann ich in der Folge meine Promotion an der Technischen Universität im Bereich der Quantenchemie. Momentan schreibe ich meine Doktorarbeit, so dass ich meine Promotion bald abschließen kann.


Wie oben beschrieben wurde ich von Kindesbeinen an politisiert. Während meines Studiums hatte die niederländische aber auch die Politik in der EU für mich einen großen Stellenwert. In Berlin angekommen, zog mich die Stadt mit ihrer wechselhaften Geschichte in ihren Bann. Das Aufkommen des Berliner Pegida-Ablegers hat mich schließlich dazu bewogen, selbst politisch aktiv zu werden.


Aufgrund meines Studiums als Chemiker interessiere ich mich sehr für die Ursachen des Klimawandels. In einer Metropole wie Berlin ist der Kampf gegen die Klimakatastrophe stark mit einer Verkehrspolitik verbunden, die nachhaltiger werden muss. Damit verbunden ist eine gerechtere Verteilung des öffentlichen Raums für die verschiedenen Fortbewegungsarten.


Als Ausgleich gehe ich in meiner Freizeit im Schillerpark laufen, im Plötzensee Schwimmen, gehe in einer der vielen Kletterhallen bouldern oder spiele Fußball.